Aktuell

marks&schleker / Naturtheater Hayingen / Freilichtspiele

Ein neues Freilichtspiel aus eigener Feder:

"Der kleine Prinz" als schwäbische Neufassung - frei nach Antoine de Saint-Exupéry

PREMIERE: 30. Juni 2019

Der schwäbische Flugpionier Gustl will mit einer selbstgebastelten Maschine zu den Sternen fliegen. Zu seinem Freund, dem kleinen Prinzen, sagt er. Viele verlachen den „Ikarus vom Lautertal“ als verrückten Träumer. Doch wenn er von seiner Begegnung mit dem kleinen Prinzen erzählt, zieht seine Geschichte alle in ihren Bann. 

 Träume werden wahr, Surreales real und Schweres leicht, in einem phantasievollen Theaterstück mit charmanten Charakteren, tierischen Freunden und bewegender Musik - natürlich wieder in authentischer schwäbischer Mundart. „Der kleine Prinz“ ist eine Geschichte über die Kraft der Gedanken, über Abschied und Sehnsucht, Freundschaft und Liebe, die Menschen aller Generationen berührt. Für die einen ist es ein großes Reiseabenteuer in phantastischen Welten, für die anderen eine humorvoll-poetische Auseinandersetzung mit den großen Rätseln des Daseins.

Frei nach Antoine de Saint-Exupéry I von marks&schleker
Regie: Lucia Reichard Musik: Stefan Wurz Bühne&Kostüm: Katharina Müller



marks&schleker / Naturtheater Hayingen

marks&schleker unterstützen das Naturtheater Hayingen als künstlerische Leitung bei der Konzeption und Durchführung von Kultur- und Theaterprojekten im Rahmen des mehrjährigen Umgestaltungsprogramms "Gemeinsam in die Vielfalt wachsen"

aktuell:

#KREATIVWERKSTÄTTEN

#SPIELCLUB_INKLUSIV

 

Weitere Infos zum Projekt unter:

https://naturtheater-hayingen.de/gemeinsam-in-die-vielfalt-wachsen.html


Theater Lindenhof / marks&schleker

Seit 2017 in (Süd)-Deutschen Wohnzimmern



Pressestimmen

Reutlinger Generalanzeiger, 06.03.2017   

"Ein Sofa, viele Stühle, gedämpftes Licht, so fängt es an. Der Darsteller bringt noch einen Teppich, eine Lampe, einen Kassettenrekorder – um das Lachen der Zuschauer aufzunehmen – und eine Kiste mit. Die Gäste sind gespannt – und erleben einen »Unterhaltungsfachmann« in der Sinnkrise. Zynisch und falsch kommt ihm vieles vor. »Ich muss Ihnen doch nichts vorspielen?«, bittet er um Nachsicht, dass der Abend doch anders verläuft als geplant. Zwischen Lach-Yoga-Übungen, absurden Musikeinlagen und verzweifelter Komik lässt er seine Berufslaufbahn und die Zeitläufte Revue passieren, begibt sich mit den Zuschauern auf die Suche nach dem wahrhaftigen, »nicht immer leicht verdaulichen« Lachen. Skurril, kämpferisch wird das Ganze. Otts Clownsbemalung kann man auch als Kriegsbemalung verstehen. Die Zuschauer sind gebannt, lachen, grübeln. Am Ende bleibt Nachdenklichkeit zurück." (Christoph B. Ströhle)

 

Hohenzollerische Zeitung, 06.03.207

"Man spielt gewohnheitsmäßig auf der Bühne, [...] man spielt in großen Häusern, aber ebenso oft und öfter fern der Metropolen auf dem Land - und jetzt eben auch in den Wohnzimmern der Menschen. Ganz nah dran. [...] Der Mime Ott erzählt darin,  schwadroniert, räsoniert, hadert über seine Schauspielerkarriere, mal ulkig, mal kritisch, mal selbstreflexiv, mal euphorisch, mal weinerlich. Teils autobiographisch, teils erfunden. Es geht ums Theater, aber nicht nur, es geht allgemein ums Künstlertum und um Illusionen. Wer schon die Welt verbessern wollte und dabei, wie so ziemlich alle, die das wollten, auf die Nase gefallen ist, erkennt sich darin wieder. Damit also kein Irrtum aufkommt: Das Stück ist kein Kabarett, keine Comedy, die sich für Geburtstagsfeiern eignet. Auf der Suche nach dem großen Lachen bleibt einem selbiges auch manchmal im Halse stecken. Es ist Theater im eigentlichen Sinne, komödiantisch, mit Tiefsinn, provokant." (Matthias Badura)

 

Schwarzwälder Bote, 07.03.2017 

"Rund 25 Besucher hatten es sich auf den Sesseln und Stühlen des Wohnzimmers bequem gemacht und harrten dem Auftritt von Franz Xaver Ott, dem Soloschauspieler des Abends. Das Lachen, so sinniert dieser, sei ein Schock der Erkenntnis, wenn das bisherige Wahrnehmungsgemenge mit der Realität nicht mehr übereinstimme. An Komik kaum zu überbieten war Otts Demonstration des Beifallklatschens in den verschiedensten Variationen und sein Hinweis, dass man das Maß der Zivilisation daran ablesen könne, welche Clowns das Land habe. Immer wieder holt Franz Xaver Ott Requisiten seiner künstlerischen Laufbahn aus der Holzkiste, bunte Luftballons, eine Holzmaske und Tierpuppen, alles Teile, um die seine Erinnerungen kreisen und die zum Lachen anregen. Dann wieder sinnierend, die Frage: Für was kämpfen wir? Es sei halt schwer, wenn der Ranzen spanne und das Buffet noch voll sei. Man sei voll und habe doch alles, letztendlich wisse man bald nicht mehr, was man wolle. Vielleicht bräuchte man mal wieder einen Reset, um nochmal von Null anzufangen, denn die Welt wolle nur noch lachen und sich dadurch retten. Das heitere, aber auch nachdenkliche Stück bekam viel Applaus. (Rainer Eule)